(Pressemitteilung des Bayerischen Landesamtes für Datenschutzaufsicht vom 10.02.2012)
Beim Bayerischen Landesamt für Datenschutzaufsicht in Ansbach gehen vermehrt Beschwerden von Bürgern über Anrufe ein, in denen sich der Anrufer fälschlicherweise als Mitarbeiter des Landesamtes für Datenschutzaufsicht ausgibt. Teilweise wird die Bezeichnung "Landesamt für Datenschutzaufsicht" durch einen Zusatz wie z.B. "in München" oder "in Ansbach" ergänzt oder auch Namen von Mitarbeitern des Landesamtes verwendet, um den Eindruck zu erwecken, der Anruf stamme tatsächlich von der Aufsichtsbehörde für Datenschutz.
Die Anrufer sind oftmals bereits im Besitz persönlicher Daten wie Bankdaten oder Adressen und wollen diese bestätigt wissen oder versuchen im Telefonat an solche Daten zu gelangen.
Vor diesem Hintergrund weist das Bayerische Landesamt für Datenschutzaufsicht darauf hin, dass keine Datenschutzaufsichtsbehörde von sich aus Bürgerinnen und Bürger anrufen würde, um ihre Hilfe anzubieten. Mit der Nennung des Bayerischen Landesamtes für Datenschutzaufsicht soll offenbar der Anschein von Seriosität erweckt werden.
Das Bayerische Landesamt für Datenschutzaufsicht rät:
Falls Sie weitere Fragen zu diesem Thema haben, steht Ihnen das Bayerische Landesamt für Datenschutzaufsicht, 91522 Ansbach, Promenade 27, Tel. 0981 53-1300; E-mail: poststelle@lda.bayern.de, www.lda.bayern.de gerne zur Verfügung.
Kranig
Präsident
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